Posts oder Kommentare 06.09.2010

Archiv für "anti-atom"



allgäu & anti-atom & schwaben & unterwegs jakob.wunderwald | 18. Apr 2010

Das Allgäu traf sich…

Atomkraft? Nein danke!

Wochen und Monate der Planung gingen voraus, und am 17. April war es dann doch soweit. Auch wenn ich das immer noch nicht so richtig glauben kann. Das erste Allgäutreffen der Grünen Jugend Schwaben fand statt, dieses Ding also, bei dem sich endlich mal die allgäuerischen Grünen Jugendlichen vernetzen konnten, und, man glaubt es kaum, es war ein Erfolg!

Begonnen mit schon klassischer Vorstellungsrunde und einem Workshop mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Gehring, hatten alle Teilnehmer_innen von Anfang an ihren Spaß und (hoffentlich) auch ihren Nutzen. Thomas erzählte hier nämlich, wie die grüne Partei funktioniert, und beantwortete Fragen zu allem möglichen, was grüne Politik ausmacht. Anschließend erste Komplikationen: Der Zeitplan wird einfach mal Hals über Kopf über den Haufen geschmissen – und niemanden stört`s. Der zweite Referent wurde zum letzten gemacht (mehr zu ihm später) und man begab sich zum Essen, dessen Ort ein kleines vegetarisches Lokal in der kemptener Altstadt werden sollte. Allerdings – ich denke, weitere Einzelheiten hierzu werden euch nicht so brennend interessieren.

Der Nachmittag stand dann zunächst einmal unter dem Zeichen der Energiepolitik. Mit Thomas Hartmann, dem Vorsitzenden der grünen Fraktion im kemptener Stadtrat, wurden vor allem die Dinge besprochen, die jeder Mensch im eigenen Haus leisten kann, um seine Klimabilanz aufzubessern. All die Dämmungen also, die so einfach zu installieren wären, und die doch so selten angebracht werden, oder Heizungen, die viel zu ineffizient arbeiten . Aber auch Allgemeines, wie in etwa die Entwicklung des Rohölpreises, wurde angesprochen. Angereichert wurde dies mit konkreten Fallbeispielen, wo schon deutliche Verbesserungen in der haushältlichen Klimabilanz eingebaut wurden.

Florian Sperk, der Sprecher der Grünen Jugend Bayern, war im Anschluss der Referent, der uns seinen Vortrag vom Vormittag auf den Frühnachmittag hatte verlegen lassen. Er sprach über das große Sommerkonzept der Grünen Jugend Bayern, den Papillon also, und stellte somit viele Aktionsideen vor, die auch die Allgäuer_innen im Sommer durchführen wollen.

Den glorreichen Abschluss bildete eine große kleine Anti-Atom-Aktion, zu der sich die Teilnehmenden mitten in Kemptens Fußgängerzone mitten auf die Straße stellten, dabei in weißen Anzügen mit weißen Mundschutz fast vollständig anonymisiert waren, und stillschweigend stehen blieben. Die einziege Besonderheit eines_r jeden: Das Schild in den Händen, auf dem ein Reaktorünglück samt Datum zu finden war. Wir hoffen, wir konnten viele Kemptner_innen damit aufrütteln.

Und schon war es wieder vorbei, das Allgäutreffen, und alle waren zufrieden. Und in Zukunft wird dann das Allgäu begrünt. Mit ganz vielen Aktionen der Grünen Jugend. Ihr könnt euch auf was gefasst machen!

allgäu & anti-atom & schwaben & unterwegs jakob.wunderwald | 30. Mrz 2010

Auf nach Kempten! – Das erste Allgäutreffen

antiatomaktion

So, liebe Junggrüne, hiermit geht das Jahr 2010 so richtig los! Mit der ersten großen Aktion der Grünen Jugend Schwaben in diesem Jahr, dem ersten Allgäutreffen, welches am 17. April in Kempten stattfinden wird. Und ihr seid alle ganz herzlich eingeladen.

Wozu nun das Ganze?

Es gibt im ganzen Allgäu keinen organisierten GJ-Kreisverband, keinerlei junggrüne Strukturen. Doch es gibt junge Menschen, die Mitglieder bei der GJ sind, nur sind diese nicht organisiert, und so erreichen sie natürlich auch nichts, es gibt keine Aktionen, keine politische Einmischung. Das wollen wir ändern. Beim Allgäutreffen könnt ihr Gleichgesinnte kennenlernen, euch vernetzen, viel Spaß haben und vielleicht auch ein kleines bisschen die Welt verändern.

Was wird euch geboten?

Ein ebenso interessantes wie abwechslungsreiches Programm. Zunächst erhaltet ihr von Thomas Gehring aus dem Landtag und Florian Sperk, Sprecher der GJ-Bayern, geballte Information darüber, wie grüne Arbeit in Parlamenten und Aktionen eigentlich aussieht. Anschließend wird Thomas Hartmann, Stadtrat in Kempten, euch erneuerbare Energien und ihre Vorteile zeigen. Er ist durch seine berufliche Tätigkeit auf diesem Gebiet bewandert. Den Abschluss bildet dann eine gemeinsame Anti-Atom-Aktion auf Kemptens Straßen, bei der wir gegen die schwarz-gelben Ausstieg aus dem Ausstieg-Pläne protestieren werden. Wie das ungefähr aussehen wird, seht ihr auf dem Bild oben. Dazwischen bleibt euch viel Zeit dafür, einfach Leute kennenzulernen und Bekanntschaften zu knüpfen.

Und wann und wo ist das jetzt?

Am 17. April um 11 Uhr im Landtagsbüro von Thomas Gehring am Kapellenplatz 1 in Kempten. Einen genauen Anfahrtsplan erhaltet ihr auf Anfrage unter vorstand@gj-schwaben.de , ebenso wie die genaue Tagesordnung.

Anmeldung:

An vorstand@gj-schwaben.de .

anti-atom Nico | 21. Mai 2008

Die “Renaissance” der Atomkraft

Raimund Kamm hat einen Leserbrief zum Thema “Renaissance der Atomkraft” geschrieben. Ich finde die Zahlen sehr interessant und poste ihn deshalb mal hier…

Der für die Süddeutsche Zeitung sowie für eine PR-Agentur schreibende Journalist Andreas Oldag behauptet, die Atomkraft feiere weltweit eine Renaissance. Gott sei Dank widerlegen dies die Fakten, wie sie bei der Internationalen Atomenergieorganisation nachzulesen sind:
Im Jahr 2002 waren weltweit 438 AKW in Betrieb und 36 in Bau. Im Mai 2008 sind 439 AKW in Betrieb und 34 in Bau. Wahrlich keine Renaissance!
Vor Jahrzehnten wurden manchmal über 30 AKW in einem Jahr ans Netz gebracht. Im Jahr 2004 waren es fünf, im Jahr 2005 waren es vier, im Jahr 2006 waren es zwei und im Jahr 2007 waren es drei. Im Jahr 2008 wurde bisher weltweit mit einem AKW-Bau begonnen und noch kein neues AKW ans Netz gebracht.
In Indien laufen übrigens die Kernkraftwerke seit vielen Monaten mit stark verminderter Leistung, weil Uran fehlt. Und: Fast alle derzeit auf unserer Erde in Bau befindlichen Kernkraftwerke werden in nicht demokratischen Ländern oder mit staatlichen Subventionen errichtet.

anti-atom & energie Nico | 06. Apr 2008

Gundremminger Appell

Am heutigen Sonntag fand in Gundremmingen vor dem Rathaus eine Mahnwache gegen Zwischenlager und Atomkraft statt. Rund 200-250 Menschen aus ganz Nordschwaben demonstrierten in teils strömenden Regen für eine verantwortbare Energiepolitik. Reinhold Thiel von der Ulmer Ärzteinitiative ging auf die Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters ein und startete den Gundremminger Appell für Konsequenzen aus der besagten Studie. Anschließend konnte Raimund Kamm wieder mit Fakten überzeugen und nach einer gemeinsamen Vergissmeinnicht-Pflanzaktion endete die Aktion nach rund 2 Stunden.

Update: Bilder gibt es unter http://www.gj-schwaben.de/ueber_uns.0.html

anti-atom & die konkurrenz & energie & erfolge & schwaben Nico | 16. Mrz 2008

AKW Gundremmingen darf nicht mehr die Unwahrheit sagen

Dia-Projektion auf AKW Gundremmingen

Nach obiger Aktion der Landtagsgrünen haben Betriebsrat und Werkschutz des AKW Gundremmingen behauptet, dass es sich hierbei um Fotomontage handelt… Das dürfen sie nun nicht mehr… Mehr Infos unter www.christine-kamm.de

anti-atom & energie christian | 05. Feb 2008

SCHWELBRAND IM REAKTOR

Im AKW Krümmel brennt es zum zweiten Mal
Im Atomkraftwerk Krümmel (Schleswig-Holstein) ist am Montagmorgen ein Schwelbrand in einer Reaktor-Lüftungsanlage entdeckt worden. Laut Atomaufsicht wurden keine radioaktiven Stoffe freigesetzt; die Ursache war zunächst unklar.
Nach Angaben des Betreibers Vattenfall löschte die Feuerwehr den vermutlich im Messraum des Abluftkamins ausgebrochenen
Brand sofort. Der Atommeiler ist seit einem Feuer im Juni 2007 abgeschaltet.
Er soll frühestens Mitte Mai wieder ans Netz gehen. (dpa)

Aus AZ 5. Februar 2008

Bleibt nur zu hoffen, dass das AKW nicht mehr ans Netz geht.

anti-atom & energie Nico | 14. Jul 2007

Was im AKW Krümmel geschah…

AKW Kruemmel

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

mir haben die Ereignisse im AKW Krümmel wiedermal vor Augen geführt, wie gefährlich auch Ereignisse, die erstmal noch harmlos aussehen, in einem AKW werden können.

Ein Transformator kann einen Kurzschluss erleiden, aber dass dann der anfangende Brand nicht im Keime erstickt wird (wo anders hat man automatisch arbeitende Feuerlöschsysteme installiert), sondern das ganze Kühlöl (ich las von 80.000 Litern) stundenlang direkt neben dem Atomreaktor brennt, habe ich mir früher nicht vorgestellt.

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anti-atom & die weite welt Manu | 16. Jan 2007

Atomstrom ist SEXY

Hier eine lustige Seite:

http://www.kernenergie-info.de/atomstrom/

Am Anfang dacht ich noch das wäre alles ernstgemeint….bei diesem Argument: “100%-Solarstrom-Angebot? Klasse, dann brauchen Sie abends Kerzen und der Kühlschrank geht aus. Windenergie? Na klar, dann können Sie nur bei Sturm fernsehen!” war ich nämlich fast überzeugt, dass Atomstrom SEXY ist, aber bei diesem Argument: “Immer wird Sellafield schlecht geredet! Dabei hat bei uns im Ort keiner Leukämie – naja, 5 Kids im Nachbardorf.” hab ich dann doch zu zweifeln begonnen ob es für mich das richtige ist :).

Von wem die Seite wohl ist. Ironisch gemeint ist sie ja auf jeden Fall!

Für mehr atomaren Spaß, hier ist die Papa-Seite von der ersteren:

anti-atom & so funktioniert politik Nico | 14. Jan 2007

Aktuelles aus der “Bild”

Windenergie

Nach einer von der “Bild am Sonntag” in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage ist die Mehrheit der Deutschen gegen einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft. 61 Prozent der Bundesbürger hielten einen Ausstieg für nicht vertretbar, bevor alternative Energien wie Sonnen- oder Windkraft in einem vergleichbaren Umfang zur Verfügung stünden, berichtet das Blatt. Gegenteiliger Meinung seien unter den gut 1000 Befragten 34 Prozent gewesen.” [Quelle]

Das demonstriert, wie einfach Stimmungsmache funktioniert. Und diesmal sind wir ihr gleich doppelt zum Opfer gefallen. Wegen dem Klimaschutz (unser Thema!) sind nun plötzlich ganze Horden für die Atomkraft. Als zweites Argument kommt dann noch die Unabhängigkeit von Energie-Importen. Lustigerweise importieren wir 100% des Urans.

altgrün & anti-atom & die weite welt Tobi S. | 12. Jan 2007

Atomausstieg im Bundestag

Die Bundestagsfraktion beschäftigt sich momentan auch wieder mit dem Atomausstieg: Zum einen gehts um den Pannen-Reaktor Biblis A, für den RWE einen Antrag auf Laufzeitverlängerung gestellt hat. Zu diesem wohl unsichersten deutschen Reaktor stellt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Anfrage der Fraktion nun auch offiziell fest, dass er nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert ist.

Dazu passend gibts dann gleich den Antrag, solche ungeschützten AKWs stillzulegen und darüber hinaus noch einen Antrag, dass sämtliche Liegenschaften des Bundes zu Ökostromanbietern wechseln, sozusagen Atomausstieg selber machen auf Bundesebene.

Das sollten wir eigentlich auch auf Schwaben- und Kreis-Ebene in die Diskussion einbringen (auch wenn das bei der Machtverhältnissen in Schwaben wohl nicht ganz einfach wird ;).

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