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augsburg & diskussion & kommunalpolitik & lifestyle christian | 25. Jun 2007 08:31 pm

Runder Tisch Jugendkulturfestival

Am Freitag, den 22. Juni, trafen sich im Rathaus, verschiedenste Gruppierungen um über zukünftige Jugendkulturfestivals zu diskutieren.

Eingeladen dazu hatte Linus Förster, der durch einen Stadtratsbeschluss damit beauftragt wurde diesen Prozess zu moderieren. Ich möchte hier nochmal klarstellen, dass der Runde Tisch von der Stadt aus eingesetzt wurde und nicht von der SPD Stadtratsfraktion wie die Augsburger Allgemeine dies fälschlicherweise geschrieben hatte.

Mit am Tisch saßen neben den Jugendgruppierungen der Parteien (Grüne Jugend, Jusos, JU), Heinz Stinglwagner für die CIA, Raphael Brandmiller vertrat den Stadtjugendring. Eine Vertreterin des Asta Augsburg war ebenfalls anwesend, SchülerInnenvertreter, dagegen fehlten leider, waren aber wohl eingeladen. Neben weiteren Vertretern der jungen Kulturszene (Junge Szene, Abraxas etc…) war auch Leo Dietz als Vertreter der Maxstraßengastronomie eingeladen, was mich etwas verwundert hat… Die Meinungen der unorganisierten Jugendlichen wurden durch ein Meinungsbild mit aufgenommen. Das Online-Magazin „a-guide“ hatte dazu 100 Augsburger Jugendliche befragt.

Positiv war, dass zum ersten Mal, auch parteiübergreifend, festgestellt wurde, dass man sich in der Diskussion nicht an X-Large anlehnen wird. X-Large, dass wurde nun von allen akzeptiert wurde nicht weitergeführt, weil der SJR dies nicht weiterführen wollte und nicht weil die Stadt sich irgendwo dagegen gestellt hätte. Klar wurde auch, dass X-Large bei den vielen Jugendlichen gar nicht bekannt war… Eine Diskussion über diesen Mythos also auch nicht zielführend wäre.

Gerade aus dem Meinungsbild der 100 Jugendlichen hatten sich folgende Punkte als besonders zentral gezeigt:

  • Jugendlichen fordern eine Teilhabe am öffentlichen Leben in Augsburg. Jugendliche wollen ihre Fähigkeiten und ihr Können im öffentlichen Raum präsentieren und ernst genommen werden!
  • Teilhabe an der Stadtgesellschaft kann örtlich nur da stattfinden, wo auch das Zentrum der Stadt ist. Ein Jugendfestival muss in der Innenstadt stattfinden!
  • Die Jugendlichen haben weniger den Wunsch nach MEHR Festivals, sondern fordern ein Festival mit Qualität, an dem sie selbst mitarbeiten und sich präsentieren können. Kommerzielle Feste sehen sie durch die bestehende Clublandschaft als abgedeckt an.

Gerade auch die Umfrage unter den Jugendlichen hatte eine Diskussion zur Folge, aus der der Beschluss entstand bis zu dem nächsten Treffen genau zu eruieren was in Augsburg geboten wird und was noch fehlt.

Das Gespräch lief auf sehr sachlicher Basis und ich bin guter Hoffnung, dass hier eine parteiübergreifende Lösung gefunden werden kann. Das nächste Treffen wird noch vor der Sommerpause stattfinden. Ich halte euch auf dem Laufenden.

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